Für Menschen mit Diabetes ist der Diabetologe der wichtigste Facharzt. Wie oft man ihn aufsuchen sollte, hängt von der Therapie ab.
Einmal im Jahr kann reichen, wenn der Diabetes sehr stabil ist, keine Insulintherapie besteht und keine Folgeschäden bekannt sind.
Alle 3–6 Monate ist sinnvoll und empfohlen bei Insulintherapie, CGM-Nutzung, Therapieanpassungen oder schwankenden Werten.
Viele Leitlinien sehen 2 Termine pro Jahr als guten Standard.
Neben HbA1c, CGM-Auswertung und Medikamenten prüft dein Diabetologe auch die Nerven in den Füßen – oft mit einer Stimmgabel oder einem Monofilament. Das hat einen wichtigen Grund: Diabetes kann die feinen Nerven schädigen (diabetische Neuropathie). Diese beginnt meist schleichend und schmerzlos.
Die Stimmgabel prüft, ob du Vibrationen noch gleichmäßig wahrnimmst. Wenn das Gefühl früher verschwindet oder seitlich unterschiedlich ist, kann das ein Frühzeichen von Nervenschäden sein – lange bevor Schmerzen auftreten.
Warum das so wichtig ist:
Verminderte Sensibilität erhöht das Risiko für unbemerkte Verletzungen, Druckstellen und später das diabetische Fußsyndrom.
Fazit:
Ja, diese Untersuchung macht absolut Sinn. Sie dient der Früherkennung, nicht der Diagnose im Spätstadium. Regelmäßige Kontrollen können schwere Komplikationen verhindern.
Bewegung ist ganz wichtig. Leider habe ich die 10 KM pro Tag im Durchschnitt nicht gehalten. Das muss in 2026 wieder besser werden. Aber immerhin bedeutet dies 3.646km.
Allen einen guten Start ins Jahr 2026 und wie meine große Schwester immer sagt, Stabile Gesundheit Euch allen
