Ich habe festgestellt, dass mein Körper auf Brötchen sehr unterschiedlich reagiert – je nachdem, welches Getreide verwendet wurde. Besonders deutlich merke ich Unterschiede zwischen Weizenmehl, Dinkelmehl und Emmer-Brötchen.
Weizenmehl (modernes Weizenmehl)
Die meisten klassischen Weizenbrötchen werden aus hochgezüchtetem, fein ausgemahlenem Mehl hergestellt. Dieses Mehl wird im Körper sehr schnell zu Zucker abgebaut. Mein Blutzucker steigt rasch an, ich brauche mehr Insulin, und die Werte fallen später oft genauso schnell wieder ab. Für meinen Stoffwechsel ist das eher ungünstig.
Dinkelmehl
Dinkel ist ein enger Verwandter des Weizens, wird aber häufig weniger stark verarbeitet. Er enthält meist etwas mehr Eiweiß und Ballaststoffe, wodurch die Kohlenhydrate langsamer ins Blut gelangen. Bei mir führt das zu flacheren Blutzuckerkurven und einem geringeren Insulinbedarf als bei Weizen.
Emmer (Urgetreide)
Emmer ist ein altes Urgetreide, das kaum züchterisch verändert wurde. Die Körner haben eine festere Struktur, mehr Mineralstoffe und einen höheren Eiweißanteil. Dadurch wird Emmer langsamer verdaut, und mein Blutzucker reagiert deutlich ruhiger. Für mich sind Emmer-Brötchen oft am besten verträglich.
Fazit:
Nicht alle Kohlenhydrate wirken gleich. Je ursprünglicher und weniger verarbeitet das Getreide ist, desto stabiler reagieren meine Blutzuckerwerte – und desto weniger Insulin brauche ich.