Viele von uns mit Diabetes schauen regelmäßig auf den Blutzucker. Aber ein anderer Wert ist ebenfalls wichtig: das Körpergewicht und der Körperfettanteil.
Ich stehe morgens fast immer auf der Waage. Neben dem Gewicht zeigt sie auch einen Fettwert in Prozent an. Das klingt zunächst sehr präzise, aber man sollte wissen: Diese Werte sind keine exakte Messung, sondern eher eine Schätzung.
Die meisten Körperfettwaagen messen über einen schwachen elektrischen Strom, der durch den Körper fließt. Aus dem Widerstand berechnet die Waage dann, wie viel Fett und wie viel Wasser im Körper sein könnten. Deshalb können die Werte auch schwanken – zum Beispiel je nach Trinkmenge, Bewegung, Schlaf oder Temperatur.
Trotzdem finde ich diese Messung interessant. Denn über Wochen oder Monate kann man Trends erkennen. Wenn Gewicht und Fettanteil langsam sinken, ist das meist ein gutes Zeichen – nicht nur für die Figur, sondern auch für den Stoffwechsel und den Blutzucker.
Gerade bei Diabetes spielt das Körpergewicht eine große Rolle. Weniger Fettmasse bedeutet oft auch eine bessere Insulinwirkung.
Deshalb dokumentiere ich meine Werte regelmäßig. Nicht um jeden Tag perfekt zu sein – sondern um zu verstehen, wie mein Körper wirklich funktioniert.