Ich habe diese Woche bewusst meinen Schlaf mit der Uhr aufgezeichnet – und mir die einzelnen Schlafphasen einmal genauer angeschaut.
Denn neben Ernährung, Insulin und Bewegung spielt auch der Schlaf eine größere Rolle, als man oft denkt.
Im Schnitt war ich 8 Std. 38 Min. im Bett und habe 8 Std. 31 Min. geschlafen – also eigentlich top.
Aber spannend wird es in den Details:
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43 Minuten wach pro Nacht
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1 Std. 48 Min. REM-Schlaf
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6 Std. 7 Min. Kernschlaf
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nur 36 Minuten Tiefschlaf
Und genau hier wird es interessant…
Was passiert eigentlich in den einzelnen Schlafphasen?
Tiefschlaf (36 Min.)
Das ist die wichtigste Erholungsphase.
Hier regeneriert sich der Körper, das Immunsystem arbeitet, Muskeln und Gewebe werden repariert.
Auch der Blutzucker wird hier oft stabiler reguliert.
Für uns Diabetiker extrem wichtig – und genau davon habe ich eher wenig.
Kernschlaf (6 Std. 7 Min.)
Das ist der „leichtere“ Schlaf, in dem wir die meiste Zeit verbringen.
Der Körper fährt runter, Herzschlag und Atmung werden ruhiger.
Aber: Das ist noch keine echte Tiefen-Erholung.
REM-Schlaf (1 Std. 48 Min.)
Hier träumen wir.
Das Gehirn verarbeitet Erlebnisse, Emotionen und Informationen.
Auch wichtig – denn Stress und mentale Belastung wirken sich direkt auf den Blutzucker aus.
Wachphasen (43 Min.)
Die hatte ich verteilt über die Nacht – vermutlich durch:
• Toilettengänge
• kleine Unterbrechungen
• oder auch Blutzucker-Schwankungen
Und genau diese Unterbrechungen verhindern oft den Tiefschlaf.
Meine Erkenntnis aus der Woche:
Ich schlafe zwar lange und schnell ein –
aber die Qualität stimmt nicht ganz, weil der Tiefschlaf zu kurz ist.
Und das könnte erklären:
• warum ich mich morgens nicht komplett erholt fühle
• und warum der Blutzucker manchmal „macht, was er will“
Was ich jetzt versuche zu beobachten:
• Einfluss vom späten Essen
• nächtliche Zuckerverläufe
• Bewegung am Abend
• Stresslevel über den Tag
Mein Fazit:
Schlaf ist nicht nur „wie lange“, sondern vor allem „wie gut“.
Gerade bei Diabetes kann schlechter Schlaf am nächsten Tag direkt sichtbar werden.
Wie ist das bei euch?
Habt ihr euren Schlaf schon mal mit euren Blutzuckerwerten verglichen?



