Schlaf & Diabetes – eine Woche im Überblick

Ich habe diese Woche bewusst meinen Schlaf mit der Uhr aufgezeichnet – und mir die einzelnen Schlafphasen einmal genauer angeschaut.

Denn neben Ernährung, Insulin und Bewegung spielt auch der Schlaf eine größere Rolle, als man oft denkt.

👉 Im Schnitt war ich 8 Std. 38 Min. im Bett und habe 8 Std. 31 Min. geschlafen – also eigentlich top.

Aber spannend wird es in den Details:

⏱️ 43 Minuten wach pro Nacht

🧠 1 Std. 48 Min. REM-Schlaf

🔵 6 Std. 7 Min. Kernschlaf

🌙 nur 36 Minuten Tiefschlaf

Und genau hier wird es interessant…

💡 Was passiert eigentlich in den einzelnen Schlafphasen?

🌙 Tiefschlaf (36 Min.)

Das ist die wichtigste Erholungsphase.

Hier regeneriert sich der Körper, das Immunsystem arbeitet, Muskeln und Gewebe werden repariert.

Auch der Blutzucker wird hier oft stabiler reguliert.

👉 Für uns Diabetiker extrem wichtig – und genau davon habe ich eher wenig.

🔵 Kernschlaf (6 Std. 7 Min.)

Das ist der „leichtere“ Schlaf, in dem wir die meiste Zeit verbringen.

Der Körper fährt runter, Herzschlag und Atmung werden ruhiger.

👉 Aber: Das ist noch keine echte Tiefen-Erholung.

🧠 REM-Schlaf (1 Std. 48 Min.)

Hier träumen wir.

Das Gehirn verarbeitet Erlebnisse, Emotionen und Informationen.

👉 Auch wichtig – denn Stress und mentale Belastung wirken sich direkt auf den Blutzucker aus.

⏱️ Wachphasen (43 Min.)

Die hatte ich verteilt über die Nacht – vermutlich durch:

• Toilettengänge

• kleine Unterbrechungen

• oder auch Blutzucker-Schwankungen

👉 Und genau diese Unterbrechungen verhindern oft den Tiefschlaf.

📌 Meine Erkenntnis aus der Woche:

Ich schlafe zwar lange und schnell ein –

aber die Qualität stimmt nicht ganz, weil der Tiefschlaf zu kurz ist.

Und das könnte erklären:

• warum ich mich morgens nicht komplett erholt fühle

• und warum der Blutzucker manchmal „macht, was er will“

🔍 Was ich jetzt versuche zu beobachten:

• Einfluss vom späten Essen

• nächtliche Zuckerverläufe

• Bewegung am Abend

• Stresslevel über den Tag

👉 Mein Fazit:

Schlaf ist nicht nur „wie lange“, sondern vor allem „wie gut“.

Gerade bei Diabetes kann schlechter Schlaf am nächsten Tag direkt sichtbar werden.

❓ Wie ist das bei euch?

Habt ihr euren Schlaf schon mal mit euren Blutzuckerwerten verglichen?